Woche 1 bis 4
Wir schauen hin
Wir kommen rein und sehen uns an, was läuft und was hakt. Nichts wird umgeworfen, bevor wir es verstanden haben. Deine Leute lernen uns kennen und nicht umgekehrt.
Wir übernehmen Elektro- und PV-Betriebe in NRW
Wir übernehmen Elektro- und PV-Betriebe und führen sie weiter, mit deinem Team und an deinem Standort.
20 Minuten am Telefon. Dein Team und deine Kunden erfahren nichts davon.

Kennst du das
Du hast angefangen, als das Handwerk noch etwas galt. Sauber gearbeitet, Wort gehalten, im Zweifel nochmal hingefahren. Deine Kunden kennen dich seit zwanzig Jahren.
Heute drückt jeder den Preis. Es kommen Anbieter rein, die du nie gesehen hast, Subunternehmer aus dem Nichts, und am Ende zählt nur noch, was auf dem Zettel steht. Um halb neun machst du das Licht aus, und die drei Angebote von Dienstag sind immer noch nicht raus.
Der Rücken meldet sich seit ein paar Jahren regelmäßig. Nicht schlimm. Aber anders als mit vierzig.
Und dann kommt der Gedanke, der nicht mehr weggeht: Was passiert eigentlich mit dem Ganzen, wenn ich nicht mehr kann?
Kein Druck
Die meisten Inhaber, die bei uns anrufen, wollten am Anfang gar nicht verkaufen. Sie wollten nur einmal wissen, was überhaupt geht.
Genau dafür ist das erste Gespräch da. Zwanzig Minuten am Telefon, wir stellen ein paar Fragen zu deinem Betrieb und sagen dir ehrlich, was möglich wäre und was nicht. Danach legst du auf und weißt mehr als vorher. Mehr passiert nicht.
Kein Honorar, keine Unterlagen, kein zweiter Anruf, wenn du das nicht willst.
Auf Wunsch rufen wir abends an.
Die Lage im Handwerk
Es liegt nicht an dir. Es liegt daran, dass die Leute fehlen, die den Laden übernehmen wollen. Deine Kunden wissen das nicht, und deine Mitarbeiter auch nicht.
20pro Tag
So viele Handwerksbetriebe schließen in Nordrhein-Westfalen täglich, weil sich kein Nachfolger findet.
Acht von zehn Inhabern finden laut Kammern keine geeignete Nachfolge.
Die Alternative
Wenn kein Nachfolger kommt, bleibt am Ende die Abwicklung. Und die kostet mehr als jeder Unterschied bei einer Übergabe.
So kann es stattdessen laufen
Du stehst morgens auf, und der Laden läuft, ohne dass dein Handy klingelt. Deine Leute fahren dieselben Fahrzeuge zur selben Adresse. Deine Kunden rufen dieselbe Nummer an.
Die Bürgschaften, mit denen du seit Jahren privat haftest, sind abgelöst. Wenn in fünf Jahren jemand wegen einer Anlage von 2021 anruft, ist das nicht mehr dein Problem.
Und wenn du willst, bist du noch ein Jahr dabei. Angestellt, mit festem Gehalt, ohne Verantwortung für Zahlen, Personal und Bank. Wenn du nicht willst, bist du zum Stichtag raus.
Ein Gespräch verpflichtet dich zu nichts.

Die ersten Monate
Das ist die Frage, die sich jeder stellt und kaum einer ausspricht. Deshalb hier ganz konkret, was in den ersten Monaten passiert.
Woche 1 bis 4
Wir kommen rein und sehen uns an, was läuft und was hakt. Nichts wird umgeworfen, bevor wir es verstanden haben. Deine Leute lernen uns kennen und nicht umgekehrt.
Monat 2
Fahrzeuge und Arbeitskleidung werden neu beschriftet, die Website kommt dazu, die Software wird eingerichtet. Angebote, Abrechnung, Förderanträge und Netzanmeldungen laufen ab jetzt zentral über uns.
Monat 3
Unser Marketing läuft an und unser Vertrieb holt Aufträge. Parallel suchen wir Leute, damit ihr die Aufträge auch abarbeiten könnt.
Danach
Was in Dormagen seit Jahren funktioniert, wird Schritt für Schritt übertragen. Nicht weil wir alles besser wissen, sondern weil es sich woanders schon bewährt hat.


„Ich stehe selbst auf der Baustelle. Wer mir seinen Betrieb übergibt, soll wissen, mit wem er es zu tun hat.“
Wer fragt
neaSOL ist ein Elektro- und Photovoltaikbetrieb aus Dormagen. Wir machen dasselbe wie du: Anlagen planen, installieren, anmelden, betreuen. Özkan Elmascan, unser Geschäftsführer, steht selbst auf der Baustelle.
Konzerne und Finanzinvestoren haben das Handwerk als Anlageobjekt entdeckt. Sie kaufen Betriebe zusammen, tauschen die Führung aus und rechnen mit Renditezielen, die mit der Arbeit auf dem Dach nichts zu tun haben.
Wir kommen aus dem Mittelstand und bauen für den Mittelstand. Ein Betrieb, den jemand über zwanzig oder dreißig Jahre aufgebaut hat, ist für uns mehr als eine Zeile in einer Tabelle.
Was bleibt
Du hast dir über Jahre einen Ruf aufgebaut. Daran rühren wir nicht. Wir bringen Struktur, Einkauf und Verwaltung mit, aber keine neue Vorstellung davon, wie ordentlich eine Installation auszusehen hat.
Der Anspruch an die Arbeit bleibt, wir verwässern nichts.
Dieselben Monteure, dieselben Fahrzeuge, dieselbe Adresse.
Gleiche Nummer, gleicher Ansprechpartner vor Ort.
Beim Zeitpunkt und der Art der Umstellung entscheidest du mit.
So arbeiten wir
Jeder hier trägt unser Logo, fährt unsere Fahrzeuge und steht auf unserer Lohnliste. Genau das erwartet deine Mannschaft nach der Übernahme auch.
Was uns wichtig ist
Alle Arbeitsverhältnisse gehen mit über, zu bestehenden Bedingungen. Im Zuge der Übernahme wird niemand entlassen.
Viele Inhaber haften privat für Betriebsmittelkredite oder Leasing. Das klären wir mit, damit du wirklich raus bist.
Wer für Anlagen einsteht, die vor der Übernahme gebaut wurden, halten wir schriftlich fest.
Zeitpunkt, Beschriftung und Kundenkommunikation stimmen wir mit dir ab.
Diskretion
Uns ist klar, was ein Gerücht in einem Handwerksbetrieb auslöst. Die Leute werden unruhig, der Wettbewerb wird aufmerksam, die Kunden fragen nach.
Wir sprechen mit niemandem in deinem Umfeld, bevor du es freigibst. Auf Wunsch unterschreiben wir vor dem ersten Zahlengespräch eine Vertraulichkeitserklärung. Wann dein Team informiert wird, entscheidest allein du.
Und wenn dir ein Anruf abends lieber ist, weil im Büro niemand mithören soll — sag es uns einfach.
Ablauf
Zwanzig Minuten am Telefon. Es geht um deine Situation. Unterlagen brauchst du keine.
Werkstatt, Fahrzeuge, Lager. Auf Wunsch außerhalb der Arbeitszeit.
Schriftlich und mit Begründung. Du liest es in Ruhe und besprichst es, mit wem du willst.
Beide Seiten prüfen mit ihren Beratern, dann zum Notar. Die Umstellung planen wir mit dir.
Vom ersten Gespräch bis zur Unterschrift vergehen in der Regel drei bis fünf Monate. Wenn es schneller gehen muss, sag es uns.
Häufige Fragen
Dann bist du bei uns richtig. Die meisten, die bei uns anrufen, wollten das am Anfang auch nicht. Sie wollten wissen, was überhaupt möglich ist. Danach entscheiden sie in Ruhe, manche gar nicht.
Nein. Wir rufen einmal an. Wenn du sagst, es passt gerade nicht, war es das.
Nur wenn du es sagst. Wir sprechen mit niemandem in deinem Umfeld ohne deine Freigabe und rufen auf Wunsch abends an.
Nichts. Kein Honorar, weder vorher noch hinterher.
Nein. Du kannst zum Stichtag rausgehen oder sechs bis zwölf Monate angestellt an Bord bleiben und den Übergang begleiten.
Häufiger als du denkst und für uns kein Ausschlussgrund. Sprich uns an.
Die wenigsten hören auf, weil sie alt sind. Gesundheit, Erschöpfung oder Streit unter Gesellschaftern sind genauso gute Gründe.
Umso besser. Wir bringen das Geschäftsfeld mit, von der Auslegung bis zur Netzanmeldung. Für deine Leute heißt das ein zusätzliches Standbein.

20 Minuten, unverbindlich und vertraulich
Wenn du über einen Ausstieg nachdenkst — auch wenn er noch weit weg ist — sprich einmal mit uns. Danach weißt du mehr als heute.